Zeig‘ der „Drosselkom“ die Rote Karte!

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Nicht nur protestieren, sondern handeln gegen das Zwei-Klassen-Netz der Telekom

Wenn die Telekom die Netzneutralität für unsere Internet-Zugänge aufhebt, dann verbieten wir ihr, unsere Daten für Werbung und Weitergabe zu nutzen.

Wer seinem Protest gegen die Pläne der Telekom Deutschland, die Netzneutralität bei seinem Internetzugang zu verletzen, Nachdruck verleihen will, kann das jetzt ganz einfach über eine Aktions-Webseite drosselkom.safeaddress.de der Datenschutzzentrale SAFE-ADDRESS tun: Mit wenigen Klicks kann er die Telekom Deutschland auffordern, ihn über die von der Telekom gespeicherten Daten zu informieren, und es dem Unternehmen verbieten, diese Daten für Werbung und Marktforschung zu nutzen. Das ist weit mehr als nur ein verbaler Protest – denn Kundendaten sind längt zu einem besonderen Wert in der Wirtschaft, insbesondere auch Telekommunikationsbranchen aufgestiegen.

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SAFE-ADDRESS vereinfacht Kontrolle und Steuerung personenbezogener Daten

SAFE ADDRESS Schloss RGBGemeinsame Pressemitteilung der Genossenschaft zur Wahrung von Nutzerinteressen eG in Gründung und der internetPost AG zu SAFE-ADDRESS zum Relaunch von SAFE-ADDRESS: Datenschutz und Opt-in leicht gemacht

Über das Portal SAFE-ADDRESS, www.safe-address.de, können Verbraucher mit wenigen Klicks ihre Rechte aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) durchsetzen. Sie erhalten damit ein einfaches Werkzeug, mit dem sie leicht die Kontrolle ihrer personenbezogenen Daten zurückgewinnen können. Unternehmen bietet sich über SAFE-ADDRESS die Möglichkeit, den Aufwand für Antworten auf Anfragen nach BDSG zu verringern und Opt-ins für ihre Kommunikation verbraucherfreundlich und sicher zu verwalten.

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Preisvergleichsportale – Zweitvermarktung von Nutzerdaten im Adresshandel

© JiSIGN - Fotolia.com

© JiSIGN – Fotolia.com

Die Rahmenbedingungen für den Datenhandel sind in Deutschland im Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Und die meisten Unternehmen halten sich an die Regeln. Das nehmen wir zumindest an. Doch immer wieder fallen einzelne auf, weil sie sich scheinbar Recht und Gesetz nicht unterwerfen wollen. So erhebt etwa der sächsische Landesdatenschutzbeauftragte schwere Vorwürfe gegen die Unister-Unternehmensgruppe. Parallel berichten Medien immer wieder über neue Vorwürfe wie Steuerhinterziehung, gefälschte Preise und illegalen Adresshandel. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Für uns Anlass, das Unternehmen näher zu betrachten.

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In BRÜSSEL entscheiden Konzerne (und Abgeordnete?) über Deine Daten!

rakoellner  / pixelio.de

rakoellner / pixelio.de

In diesen Wochen beginnen in Brüssel die Verhandlungen und Abstimmungen zu dem von der EU-Kommission vorgelegten Entwurf einer Datenschutzgrundverordnung. Auf den verbaucherfreundlichen Entwurf antwortet die Wirtschaft mit Lobbyarbeit in bisher unbekanntem Ausmaß. Die Datenschutzanforderungen aufzuweichen und der Wirtschaft den möglichst unproblematischen Zugriff auf den neuen Rohstoff Daten sicherzustellen, sind die Ziele. Vorläufiger Höhepunkt: die Auftritte der Vertreter von Microsoft, Facebook und der US Botschaft auf der zentralen Veranstaltung zum 7. europäischem Datenschutztag in Berlin.

Der US-Botschaftsrat John Rodgers warnte davor, mit dem Datenschutzvorhaben einen Handelskrieg anzuzettel. …weiterlesen…

Kinder im Focus von Datenhändlern (II/3)

© Manuel Tennert - Fotolia.com

© Manuel Tennert – Fotolia.com

50 Prozent aller Neugeborenen sind bereits zu ihrer Geburt in Datenbanken erfasst und begehrte Objekte im Datenhandel. Was für die einen schon zu viel ist, ist für die anderen zu wenig. Datenhändler und Direktmarketer setzen viel daran, auch die noch fehlenden 50 Prozent zu bekommen sowie die Daten aktuell zu halten und mit weiteren Informationen anzureichern. Denn: Genauso rasch wie aus Babys Kinder werden, verändert sich auch das Konsumverhalten der Familien. Im gleichen Maß passen sich die Methoden der Werbewirtschaft und Datensammler an.

Während der Schwangerschaft und den ersten Monaten nach der Geburt stehen noch die Übergabe von Warenproben, Windelpacketen und Informationsmaterial durch Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern im Vordergrund. Danach verlagern sich die Aktivitäten der Datenhändler auf andere Kanäle. Sie folgen jungen Familien:

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Schirn Kunsthalle Frankfurt „PRIVAT“

Aktuell neigt sich eine Ausstellung in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zum Thema „PRIVAT“ dem Ende entgegen.

„Anhand zahlreicher zeitgenössischer Positionen geht die SCHIRN dem Thema der schwindenden Privatsphäre und dieser „Öffentlichkeit des Intimen“ nach. Durch das Fenster eines Hinterhofs fängt Merry Alpern mit ihrer Kamera verschwommene Szenen hastiger sexueller Begegnungen ein, Akram Zaatari befasst sich in seiner romantischen Videoarbeit mit einem Onlinechat zwischen zwei Männern, und Fiona Tan vereint private Schnappschüsse aus unterschiedlichen Ländern zu größeren Tableaus. Die Ausstellung unternimmt eindrückliche Exkursionen zu den fragilen Grenzen zwischen dem Eigenen und dem Anderen.“

Video zur Ausstellung: PRIVACY – Das Ende der Intimität

Wir haben gerade noch rechtzeitig 🙂 den Artikel Armut als Geschäftsmodell: Datenhandel mit den Adresslisten der Armen zur Blogparade eingereicht und sind gespannt, ob er dort noch erscheinen wird: Blogparade: Privatsphäre – Fluch oder Segen?

UPDATE 12.02.2013: Wir freuen uns darüber, dass unser Link in die Blogparade aufgenommen worden ist.

Post Privacy – SIND wir bereits gläserne Menschen?

Ich möchte auf einen Blogeintrag „Post Privacy – werden wir zum gläsernen Menschen?“ von Katharina Kokoska auf Ihrem Blog http://www.frisch-gebloggt.de/ hinweisen.
Sie beschreibt ihre internetbezogene Sichtweise zu den Stichworten : Datenkraken, Post Privacy – lasst endlich Eure Masken fallen! – Informationelle Selbstbestimmung & Status quo.

Im Zusammenhang mit den Beiträgen auf unserem Blog stellt sich aus meiner Sicht eher die Frage „Post Privacy – SIND wir bereits gläserne Menschen?“