De-Mail ist die neue Schneckenpost

Hubertus Schott  / pixelio.de

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De-Mail ist die neue Schneckenpost

Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander

Eigentlich soll die rechtssichere De-Mail Schwung ins Angebot digitaler Services bringen. Doch zwei Jahre nach Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes sieht die Wirklichkeit anders aus. Am kommenden Freitag, 7. Juni 2013, entscheidet der Bundesrat über die Nutzung von De-Mail bei Behörden.

Schon der Start von De-Mail verlief schleppend. Zwar konnten Bürger sich bereits ab Sommer 2010 für den rechtssicheren E-Mail-Dienst registrieren, doch das zugehörige Gesetz wurde erst knapp ein Jahr später, nämlich am 28. April 2011, fertig. Fast ein weiteres Jahr dauerte es, bis die ersten Dienstleister zertifiziert wurden: Auf der CeBIT Anfang März 2012 wurde Mentana Claimsoft und der Deutschen Telekom bestätigt, dass sie alle Anforderungen für De-Mail erfüllen und ein entsprechendes Angebot machen können. United Internet folgte als dritter Anbieter ein Jahr später. Ziel von De-Mail ist es, Informationen rechtssicher über das Internet austauschen zu können, für Bürger, Unternehmen und Behörden. Vor allem Unternehmen und Behörden versprechen sich von der De-Mail, einfacher, schneller und preiswerter Geschäfte per Internet in rechtlich sicherer Form abwickeln zu können.

Doch wie sieht die Wirklichkeit, wie die Akzeptanz von De-Mail gut zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes aus? …weiterlesen…

SAFE-ADDRESS vereinfacht Kontrolle und Steuerung personenbezogener Daten

SAFE ADDRESS Schloss RGBGemeinsame Pressemitteilung der Genossenschaft zur Wahrung von Nutzerinteressen eG in Gründung und der internetPost AG zu SAFE-ADDRESS zum Relaunch von SAFE-ADDRESS: Datenschutz und Opt-in leicht gemacht

Über das Portal SAFE-ADDRESS, www.safe-address.de, können Verbraucher mit wenigen Klicks ihre Rechte aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) durchsetzen. Sie erhalten damit ein einfaches Werkzeug, mit dem sie leicht die Kontrolle ihrer personenbezogenen Daten zurückgewinnen können. Unternehmen bietet sich über SAFE-ADDRESS die Möglichkeit, den Aufwand für Antworten auf Anfragen nach BDSG zu verringern und Opt-ins für ihre Kommunikation verbraucherfreundlich und sicher zu verwalten.

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SAFE-ADDRESS Was ist in Vorbereitung?

In Vorbereitung ist ein Demozugang zu SAFE-ADDRESS. Hierüber können sich Interessenten zum Kennenlernen der Funktionen im Portal einloggen, ohne sich vorab selbst anmelden zu müssen.

Und bis Mitte November stellen wir einen Videoclip fertig, mit dessen Hilfe wir auf SAFE-ADDRESS aufmerksam machen wollen. Den Ursprung dieses Videos können Sie sich jetzt schon auf www.datadealer.net ansehen. Hier wirbt eine österreichische Gruppe für ein Online-Spiel, bei dem die Mitspieler in die Rolle von Datenhändlern schlüpfen. Wir können Teile des Videos gut als Grundlage für einen eigenen Clip verwenden, was meinen Sie dazu?

Wenn Sie Anregungen und auch kritische Anmerkung zu SAFE-ADDRESS haben, schreiben Sie uns – entweder an info@safe-address.de oder hier im Blog. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

PS: Über SAFE-ADDRESS können Sie über die Verwendung ihrer Daten durch diese Unternehmen selbst bestimmen. Fordern Sie Auskunft über die gespeicherten Daten an, Widersprechen Sie der Verwendung für den Datenhandel oder lassen Sie sie löschen.

SAFE-ADDRESS gestartet – neue Funktionen

Im September haben wir SAFE-ADDRESS online gestellt. Über Blogs, über unsere Plattform selbst und per Mail sind bei uns kritische und lobende Meinungen genauso wie Fragen und Verbesserungsvorschläge eingegangen. In den letzten Wochen wurde über SAFE-ADDRESS auf heise.de und cio.de berichtet und auch diskutiert.

Die Anregungen haben wir bei der Weiterentwicklung unseres Portals berücksichtigt. Feinarbeiten an der Grafik, Nachjustierungen im Anmeldeprozess und bei den Funktionen sind bereits umgesetzt. So landen Nutzer jetzt sofort nach der Registrierung auf der Wunschliste und können dort Eintragungen vornehmen. Die Unternehmen dort sind nun auch nach Branchen unterteilt.

Neuigkeiten

Als neue Kategorie unter „Wunschliste“ haben wir „DE-Mail“ eingeführt. Unter diesem Eintrag sind Unternehmen und Behörden aufgeführt, die bereits per DE-Mail erreichbar sind. Sie können Ihre Bereitschaft eintragen, zukünftig De-Mails von diesen Unternehmen zu empfangen. Bislang sind das aber noch nicht sehr viele. Unsere Recherchen haben ergeben, dass in das DE-Mail-Adressverzeichnis bisher nur knapp zehn Unternehmen und Behörden eingetragen sind. Nicht einmal die Deutsche Telekom, selbst grösstes Unternehmen unter den DE-Mail-Anbietern, hat im öffentlichen Adressbuch eine eigene DE-Mail-Adresse freigeschaltet (Stand 16.Oktober 2012). Wir fragen auf jeden Fall nach, warum das so ist – denn sichere Kommunikation zu ermöglichen und die dafür richtigen Partner zu finden, liegen in unser aller Interesse. Sie können das Adressbuch unter diesem Link einsehen: De-Mail Adressbuch (Sofern Sie noch keine Logindaten haben, geben Sie bitte rechts oben folgende Zugangsdaten ein: Benutzername:Demonutzer & Passwort Nutzerdemo)