Newsletter Februar 2013 – Datenschutz ist in etwa so aufregend wie eine trockene Reiswaffel…

Neuigkeiten vom 06.02.2013

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde von SAFE-ADDRESS,

„Das Thema Datenschutz ist in etwa so aufregend wie eine trockene Reiswaffel, die man sich auf der Zunge zergehen lässt“ – so eröffnete Ende Januar Moderatorin Marlis Schaum von DRadio Wissen den Digitalen Salon „Neue Fragen zum Datenschutz“. Die Provokation funktionierte und der Abend zeigte eindrucksvoll das Gegenteil.

Wer beim Datenschutz genau hinschaut, erkennt sehr schnell, welche Kraft in diesem Thema steckt: Der EU-Vorschlag zur Vereinheitlichung des Datenschutzes in Europa und Stärkung von Verbraucherrechten hat zu einer neuen Qualität der Lobbyarbeit in Brüssel und den EU-Staaten geführt.

Die Wirtschaft macht mit bisher enormer Schlagkraft …weiterlesen…

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Obamas Sieg – Datenbanken und Algorithmen haben Regie geführt

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Nicht politisches Verständnis und kommunikatives Genie haben Barack Obama zum Sieg verholfen, sondern schlichte Mathematik. Davon sind Experten überzeugt. Das Wahlkampfteam von Barack Obama hat gigantische Datenbanken aufgebaut, hinzugekauft und mit ausgeklügelten Algorithmen verknüpft und ausgewertet. Nach diesen Auswertungen wurde festgelegt, welcher Wähler zu welchem Zeitpunkt welche Inhalte per E-Mail oder SMS bekam. Sie entschieden darüber, wo und wann Barack Obama, seine Frau Michelle oder Vizepräsident Joe Biden eine Wahlkampfrede hielten oder Spenden einwarben.

Die besseren Wählerdatenbanken und die clevereren Statistiker waren DER Schlüsselfaktor für den Wahlsieg von Barack Obama.

Im diesjährigen Wahlkampf erreichte die Datenanalyse dabei eine neue Dimension.

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Telefónica macht Daten zur Ware

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Rund 300 Millionen Kunden hat der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica weltweit. Das ergibt 300 Millionen Kundenprofile, Milliarden von Verbindungsdaten, zig Millionen Bewegungsprofile von Handytelefonierern. Das Unternehmen sitzt auf einer gigantischen Datenmenge, kontinuierlich wird diese größer – Stichwort Big Data. Jetzt will das Unternehmen damit Geld verdienen und Paketweise an Geschäftskunden verkaufen. Die Daten sollen dabei nach Unternehmensangaben anonymisiert und so gebündelt werden, dass keine Rückschlüsse auf den einzelnen Kunden möglich sind. Eine neue Geschäftseinheit mit Namen „Telefónica Dynamic Insights“ wurde dafür gegründet. Ihr erstes Produkt: Smart Steps. Damit sollen Geschäftskunden und Behörden erfahren, wie viele Menschen – möglicherweise unterteilt nach Altersgruppen, Geschlecht oder anderen Merkmalen – sich wo wie lange aufgehalten haben.

Mit seinen Plänen hat Telefónica, zu der in Deutschland die Mobilfunkmarke O2 und 25 Millionen Kunden gehören, den Nerv von Datenschützern und Verbrauchern getroffen. „Standortdaten sind hochsensibel,

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