Obamas Sieg – Datenbanken und Algorithmen haben Regie geführt

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Nicht politisches Verständnis und kommunikatives Genie haben Barack Obama zum Sieg verholfen, sondern schlichte Mathematik. Davon sind Experten überzeugt. Das Wahlkampfteam von Barack Obama hat gigantische Datenbanken aufgebaut, hinzugekauft und mit ausgeklügelten Algorithmen verknüpft und ausgewertet. Nach diesen Auswertungen wurde festgelegt, welcher Wähler zu welchem Zeitpunkt welche Inhalte per E-Mail oder SMS bekam. Sie entschieden darüber, wo und wann Barack Obama, seine Frau Michelle oder Vizepräsident Joe Biden eine Wahlkampfrede hielten oder Spenden einwarben.

Die besseren Wählerdatenbanken und die clevereren Statistiker waren DER Schlüsselfaktor für den Wahlsieg von Barack Obama.

Im diesjährigen Wahlkampf erreichte die Datenanalyse dabei eine neue Dimension.

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Wie funktioniert Adress- und Datenhandel?

Adresshandel ist der An- und Verkauf von Postanschriften oder E-Mailadressen von Verbrauchern. Diese Daten können nach den Wünschen der jeweiligen Abnehmer anhand umfangreicher Kriterienkataloge wie Konsumverhalten, Liquidität und Zahlungsverhalten vorgefiltert und „veredelt“ werden. Ursprünglich bestand der Hauptzweck des Adresshandel darin, für Unternehmen Adressen zur Werbung von Neukunden bereitzustellen. Durch die Möglichkeiten der digitalen Datenverarbeitung haben sich das Einsatzgebiet und der Ablauf des Adresshandels stark verändert. Adressen werden mit beliebig vielen Merkmalen aus unterschiedlichsten Quellen verknüpft und mit Hilfe statistischer Verfahren ausgewertet. …weiterlesen…