SAFE-ADDRESS vereinfacht Kontrolle und Steuerung personenbezogener Daten

SAFE ADDRESS Schloss RGBGemeinsame Pressemitteilung der Genossenschaft zur Wahrung von Nutzerinteressen eG in Gründung und der internetPost AG zu SAFE-ADDRESS zum Relaunch von SAFE-ADDRESS: Datenschutz und Opt-in leicht gemacht

Über das Portal SAFE-ADDRESS, www.safe-address.de, können Verbraucher mit wenigen Klicks ihre Rechte aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) durchsetzen. Sie erhalten damit ein einfaches Werkzeug, mit dem sie leicht die Kontrolle ihrer personenbezogenen Daten zurückgewinnen können. Unternehmen bietet sich über SAFE-ADDRESS die Möglichkeit, den Aufwand für Antworten auf Anfragen nach BDSG zu verringern und Opt-ins für ihre Kommunikation verbraucherfreundlich und sicher zu verwalten.

…weiterlesen…

Preisvergleichsportale – Zweitvermarktung von Nutzerdaten im Adresshandel

© JiSIGN - Fotolia.com

© JiSIGN – Fotolia.com

Die Rahmenbedingungen für den Datenhandel sind in Deutschland im Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Und die meisten Unternehmen halten sich an die Regeln. Das nehmen wir zumindest an. Doch immer wieder fallen einzelne auf, weil sie sich scheinbar Recht und Gesetz nicht unterwerfen wollen. So erhebt etwa der sächsische Landesdatenschutzbeauftragte schwere Vorwürfe gegen die Unister-Unternehmensgruppe. Parallel berichten Medien immer wieder über neue Vorwürfe wie Steuerhinterziehung, gefälschte Preise und illegalen Adresshandel. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Für uns Anlass, das Unternehmen näher zu betrachten.

…weiterlesen…

In BRÜSSEL entscheiden Konzerne (und Abgeordnete?) über Deine Daten!

rakoellner  / pixelio.de

rakoellner / pixelio.de

In diesen Wochen beginnen in Brüssel die Verhandlungen und Abstimmungen zu dem von der EU-Kommission vorgelegten Entwurf einer Datenschutzgrundverordnung. Auf den verbaucherfreundlichen Entwurf antwortet die Wirtschaft mit Lobbyarbeit in bisher unbekanntem Ausmaß. Die Datenschutzanforderungen aufzuweichen und der Wirtschaft den möglichst unproblematischen Zugriff auf den neuen Rohstoff Daten sicherzustellen, sind die Ziele. Vorläufiger Höhepunkt: die Auftritte der Vertreter von Microsoft, Facebook und der US Botschaft auf der zentralen Veranstaltung zum 7. europäischem Datenschutztag in Berlin.

Der US-Botschaftsrat John Rodgers warnte davor, mit dem Datenschutzvorhaben einen Handelskrieg anzuzettel. …weiterlesen…

Schirn Kunsthalle Frankfurt „PRIVAT“

Aktuell neigt sich eine Ausstellung in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zum Thema „PRIVAT“ dem Ende entgegen.

„Anhand zahlreicher zeitgenössischer Positionen geht die SCHIRN dem Thema der schwindenden Privatsphäre und dieser „Öffentlichkeit des Intimen“ nach. Durch das Fenster eines Hinterhofs fängt Merry Alpern mit ihrer Kamera verschwommene Szenen hastiger sexueller Begegnungen ein, Akram Zaatari befasst sich in seiner romantischen Videoarbeit mit einem Onlinechat zwischen zwei Männern, und Fiona Tan vereint private Schnappschüsse aus unterschiedlichen Ländern zu größeren Tableaus. Die Ausstellung unternimmt eindrückliche Exkursionen zu den fragilen Grenzen zwischen dem Eigenen und dem Anderen.“

Video zur Ausstellung: PRIVACY – Das Ende der Intimität

Wir haben gerade noch rechtzeitig 🙂 den Artikel Armut als Geschäftsmodell: Datenhandel mit den Adresslisten der Armen zur Blogparade eingereicht und sind gespannt, ob er dort noch erscheinen wird: Blogparade: Privatsphäre – Fluch oder Segen?

UPDATE 12.02.2013: Wir freuen uns darüber, dass unser Link in die Blogparade aufgenommen worden ist.

Fluggastdatensätze: EU will bisherige Rechtspraxis auf den Kopf stellen

 Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de

Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung will die EU die Daten aller Flugpassagiere (Passenger Name Record, PNR) zentral abspeichern und auswerten. Sie stellt damit die bisherige Rechtspraxis auf den Kopf: Nicht mehr nur nach einem Anfangsverdacht, auf richterliche Erlaubnis hin oder als Stichprobe sollen Sicherheitsbehörden Zugriff auf die Daten bekommen, sondern grundsätzlich, ohne Anlass, ohne Einschränkung, ohne Kontrolle, und zwar vollständig und umfassend. Die Unschuldsvermutung, die eigentlich grundsätzlich in unserem Rechtssystem gilt, wird damit außer Kraft gesetzt. Die vorgesehene Analyse aller Fluggastdaten macht zunächst jeden Passagier zum Verdächtigen. Das stellt einen massiven Eingriff in das Recht auf Privatsphäre und die informationelle Selbstbestimmung dar.

Dieses auf den kopfgestellte Rechtsverständnis soll zunächst für Passagiere gelten, die Europa auf dem Luftweg verlassen oder in ein Europäisches Land einreisen. Die Ausweitung der Datenerfassung auf Flüge innerhalb Europas und auf nationale Flüge ist zu befürchten.

Am 17. Dezember 2012 Im Januar 2013 will das EU Parlament über die Einführung der Fluggastdatenspeicherung entscheiden. Der Widerstand gegen dieses Vorhaben wird …weiterlesen…

Datenhandel durch Kirchenunternehmen – regionale Kirchenzeitungen (II)

Teil 1: Kirchenunternehmen machen Profit mit Verkauf von Kundendaten (I)
Teil 3: Katholische Kirche – weltlicher Datenhandel mit göttlichem Segen? (III)

© Bernd S. - Fotolia.com

© Bernd S. – Fotolia.com

Im ersten Teil des Artikels „Kirchenunternehmen machen Profit mit Verkauf von Kundendaten (I)“ haben wir allgemein beschrieben, auf welcher Basis kirchliche Unternehmen mit den Daten ihrer Kunden handeln. Nun stellen wir die entsprechenden kirchlichen Unternehmen selbst und ihre Adressangebote vor. Während der Recherchen zu diesem Artikel wurden einige der nachfolgend aufgeführten Angebote durch AZ Direct aus dem dazugehörigen Adresskatalog entfernt. Wir wollen nicht ausschließen, dass dies Reaktion auf unseren ersten Artikel und auf unsere Anfragen beim Kommissariat der deutschen Bischöfe war.

Regionale Kirchenzeitungen

Die Daten der Abonnenten einiger regionaler Kirchenzeitungen werden über Datenhändler verkauft.

…weiterlesen…

SAFE-ADDRESS Was ist in Vorbereitung?

In Vorbereitung ist ein Demozugang zu SAFE-ADDRESS. Hierüber können sich Interessenten zum Kennenlernen der Funktionen im Portal einloggen, ohne sich vorab selbst anmelden zu müssen.

Und bis Mitte November stellen wir einen Videoclip fertig, mit dessen Hilfe wir auf SAFE-ADDRESS aufmerksam machen wollen. Den Ursprung dieses Videos können Sie sich jetzt schon auf www.datadealer.net ansehen. Hier wirbt eine österreichische Gruppe für ein Online-Spiel, bei dem die Mitspieler in die Rolle von Datenhändlern schlüpfen. Wir können Teile des Videos gut als Grundlage für einen eigenen Clip verwenden, was meinen Sie dazu?

Wenn Sie Anregungen und auch kritische Anmerkung zu SAFE-ADDRESS haben, schreiben Sie uns – entweder an info@safe-address.de oder hier im Blog. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

PS: Über SAFE-ADDRESS können Sie über die Verwendung ihrer Daten durch diese Unternehmen selbst bestimmen. Fordern Sie Auskunft über die gespeicherten Daten an, Widersprechen Sie der Verwendung für den Datenhandel oder lassen Sie sie löschen.