++++ Eilmeldung++++Deutsche Post Adress bekommt Big Brother Award

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Foto: Thorsten Möller

Die Deutsche Post Adress hat heute den in Bielefeld den vom Verein digitalcourage verliehen Preis Big Brother Award für den Handel mit Verbraucherdaten, besonders Umzugsdaten, erhalten.

„Die BigBrotherAwards Deutschland wurden ins Leben gerufen, um die öffentliche Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz zu fördern – sie sollen missbräuchlichen Umgang mit Technik und Informationen zeigen.“ (Quelle: Webseite Big Broth Award)

Über die Plattform SAFE-ADDRESS können Sie anfragen, welche Daten das Unternehmen über Sie gespeichert hat und/ oder diese Daten löschen lassen.

Auf unserem Blog haben wir zu dem Thema bereits darüber geschrieben

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SAFE-ADDRESS vereinfacht Kontrolle und Steuerung personenbezogener Daten

SAFE ADDRESS Schloss RGBGemeinsame Pressemitteilung der Genossenschaft zur Wahrung von Nutzerinteressen eG in Gründung und der internetPost AG zu SAFE-ADDRESS zum Relaunch von SAFE-ADDRESS: Datenschutz und Opt-in leicht gemacht

Über das Portal SAFE-ADDRESS, www.safe-address.de, können Verbraucher mit wenigen Klicks ihre Rechte aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) durchsetzen. Sie erhalten damit ein einfaches Werkzeug, mit dem sie leicht die Kontrolle ihrer personenbezogenen Daten zurückgewinnen können. Unternehmen bietet sich über SAFE-ADDRESS die Möglichkeit, den Aufwand für Antworten auf Anfragen nach BDSG zu verringern und Opt-ins für ihre Kommunikation verbraucherfreundlich und sicher zu verwalten.

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Preisvergleichsportale – Zweitvermarktung von Nutzerdaten im Adresshandel

© JiSIGN - Fotolia.com

© JiSIGN – Fotolia.com

Die Rahmenbedingungen für den Datenhandel sind in Deutschland im Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Und die meisten Unternehmen halten sich an die Regeln. Das nehmen wir zumindest an. Doch immer wieder fallen einzelne auf, weil sie sich scheinbar Recht und Gesetz nicht unterwerfen wollen. So erhebt etwa der sächsische Landesdatenschutzbeauftragte schwere Vorwürfe gegen die Unister-Unternehmensgruppe. Parallel berichten Medien immer wieder über neue Vorwürfe wie Steuerhinterziehung, gefälschte Preise und illegalen Adresshandel. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Für uns Anlass, das Unternehmen näher zu betrachten.

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Schirn Kunsthalle Frankfurt „PRIVAT“

Aktuell neigt sich eine Ausstellung in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zum Thema „PRIVAT“ dem Ende entgegen.

„Anhand zahlreicher zeitgenössischer Positionen geht die SCHIRN dem Thema der schwindenden Privatsphäre und dieser „Öffentlichkeit des Intimen“ nach. Durch das Fenster eines Hinterhofs fängt Merry Alpern mit ihrer Kamera verschwommene Szenen hastiger sexueller Begegnungen ein, Akram Zaatari befasst sich in seiner romantischen Videoarbeit mit einem Onlinechat zwischen zwei Männern, und Fiona Tan vereint private Schnappschüsse aus unterschiedlichen Ländern zu größeren Tableaus. Die Ausstellung unternimmt eindrückliche Exkursionen zu den fragilen Grenzen zwischen dem Eigenen und dem Anderen.“

Video zur Ausstellung: PRIVACY – Das Ende der Intimität

Wir haben gerade noch rechtzeitig 🙂 den Artikel Armut als Geschäftsmodell: Datenhandel mit den Adresslisten der Armen zur Blogparade eingereicht und sind gespannt, ob er dort noch erscheinen wird: Blogparade: Privatsphäre – Fluch oder Segen?

UPDATE 12.02.2013: Wir freuen uns darüber, dass unser Link in die Blogparade aufgenommen worden ist.

Post Privacy – SIND wir bereits gläserne Menschen?

Ich möchte auf einen Blogeintrag „Post Privacy – werden wir zum gläsernen Menschen?“ von Katharina Kokoska auf Ihrem Blog http://www.frisch-gebloggt.de/ hinweisen.
Sie beschreibt ihre internetbezogene Sichtweise zu den Stichworten : Datenkraken, Post Privacy – lasst endlich Eure Masken fallen! – Informationelle Selbstbestimmung & Status quo.

Im Zusammenhang mit den Beiträgen auf unserem Blog stellt sich aus meiner Sicht eher die Frage „Post Privacy – SIND wir bereits gläserne Menschen?“